Skandinavien-Mittelmeer-Korridor

Dieser multimodale Nord-Süd-Korridor ist einer der 9 Kernnetzkorridore (CNC) des TEN-V-Kernnetzes.


Er basiert teilweise auf Prioritätenprojekten des ehemaligen TEN-V-Systems (1, 11, 12, 20), dem Europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystem (ERMTS) Korridor B und dem Schienengüterverkehrskorridor 3.


Dieser Korridor ist eine entscheidende Achse für die europäische Wirtschaft, er verbindet die großen städtischen Zentren und Wirtschaftszonen in Deutschland und Italien mit Skandinavien und dem Mittelmeer.


Er ist der längste der TEN-Kernnetzkorridore, beginnt an der finnisch-russischen Grenze und verläuft über Helsinki, Stockholm und Malmö zum europäischen Festland über Berlin, München und Neapel bis nach Italien und Malta. Er führt die großen Verkehrsströme von den Seehäfen Hamburg und Rostock über Hannover, Berlin, Leipzig fort. Weitere Abschnitte gehen über Nürnberg, München, den Brennerkorridor nach Verona und dann weiter über Bologna, Rom, Neapel, Genua bis hin nach Palermo. Der letzte Abschnitt verbindet Sizilien mit Malta über die Meeresautobahnen.


Die Kernnetzkorridore werden von Europäischen Koordinatoren betreut. Sie wurden geschaffen, um wichtige Initiativen einzubeziehen, die innerhalb des Korridors arbeiten (Schienengüterverkehrskorridore, Green Corridor-Konzepte, Hafeninitiativen, NAIADES und weitere).


Der Scandria®Korridor ist Teil des Skandinavien-Mittelmeer-Korridors und ergänzt ihn.

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ZAHLEN &

FAKTEN

SKANDINAVIEN-MITTELMEER-KORRIDOR
  • Längster der neun Kernnetzkorridore

  • Hauptengpass: Der Brenner Basistunnel und die Fehmarnbeltquerung

  • Erfolgsgeschichten: Die feste Øresund-Verbindung und die Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand-Neapel

  • Wichtige urbane Knoten: Helsinki, Stockholm, Kopenhagen, Berlin, Rom, Valletta