Fehmarnbelt-Ausschuss

 

Die Fehmarnbeltquerung zwischen Rødby in Dänemark und Puttgarden in Deutschland ist eine Schlüsselkomponente des Skandinavien-Mittelmeer-Korridors. Am 3. September 2008 haben die dänische und die deutsche Regierung einen Staatsvertrag über die Errichtung einer festen Verbindung über den Fehmarnbelt unterzeichnet. Beide Länder haben erklärt, dass ausschließlich Dänemark das Projekt finanzieren wird. Deutschland garantiert die benötigte Verbindung an der deutschen Küstenseite.

 

Der Fehmarnbelt-Ausschuss wurde im Januar 2009 gegründet und besteht aus 24 Mitgliedern. Die 12 deutschen und 12 dänischen Mitglieder sind Politiker und Vertreter der Kommunen und der Regionen Ostholstein und Seeland. Der Ausschuss vertritt unter anderem die gemeinsamen Interessen der Fehmarnbeltregion und beschäftigt sich mit der Entwicklung der Achse Hamburg-Kopenhagen/ Malmö (Öresund-Region).

 

Der Fehmarnbelt-Ausschuss ist auch ein wichtiger Partner für die Planung und die Begleitung des Bauprozesses der Fehmarnbeltquerung. Es soll ein 19 km langer Eisenbahn- und Straßentunnel entstehen, dessen Bau voraussichtlich im Jahr 2015 beginnen wird. Die offizielle Eröffnung ist für das Jahr 2021 geplant.

 

Weitere Informationen:

www.fehmarnbelt-portal.de

www.femern.de
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ZAHLEN &

FAKTEN

SCHLÜSSELELEMENTE DER NEUEN TEN-V-POLITIK
  • Dual-Layer-Ansatz basierend auf einer Zielmethodik: Kernnetz und Gesamtnetz

  • Ehrgeizige Standards für alle Infrastrukturen

  • Gemeinsame Deadlines, um die Netzwerkziele zu erreichen (2030/ 2050)

  • Korridore und Koordinatoren für die Umsetzung